Chronik

Die Anfänge (1949 bis 1951)

Die Geschichte des FC Sexau begann 1949, als sich auf Initiative von Karl Roser erstmals fußballbegeisterte Männer zusammenschlossen, um einen Verein zu gründen. Nach einem zunächst erfolglosen Versuch wurde der FC Sexau am 7. März 1951 offiziell gegründet. Erster Vorsitzender wurde Emil Zimmermann, erster Trainer Richard Mench. Bereits im Gründungsjahr wurden eine erste und zweite Mannschaft für den Spielbetrieb gemeldet.

Insgesamt: 35 Gründungsmitglieder des FC Sexau (7. März 1951)

Die 35 Gründungsmitglieder legten mit ihrem Engagement und ihrer ehrenamtlichen Arbeit den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung des FC Sexau und prägten die Vereinsgeschichte nachhaltig.

VornameNachname
AlbertZähringer
GeorgBergmann
RudolfWeber
HansPfluger
ManfredLöw
Karl-HeinzHaberstroh
AlbertHaberstroh
RichardHaberstroh
HorstFesel
GerhardEwald
HorstSukau
WalterKuhn
WalterSukardi
OttoSchumacher
RudolfRau
HermannBuderer
TheoRieger
EmilBührer
EmilZimmermann
HeinrichHaberstroh
WalterSillmann
HansRoser
WilhelmSturm
WolfgangHalter
KarlRombach
ErwinStrecker
ManfredMüller
FritzNeumann
OttoMeier
FritzSchöpflin
KarlRoser
HansSchumacher
KarlSchmidt
GeorgZehner
WilliBecker

Aufbau der Sportanlagen

Schon kurz nach der Vereinsgründung begann der Bau eines eigenen Sportplatzes am Bergmattenhof. Dank großer Eigenleistung der Mitglieder konnte der erste Sportplatz bereits am 25. August 1951 eingeweiht werden. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Sportanlagen kontinuierlich erweitert. Wichtige Meilensteine waren die Einweihung eines neuen Hauptspielfeldes 1964, der Bau eines weiteren Sportplatzes 1969, die Eröffnung eines neuen Trainingsplatzes 1983 sowie die Modernisierung des Hauptplatzes 1985. Flutlicht-, Beregnungs- und Nebenanlagen sowie vieles weitere entstanden überwiegend durch ehrenamtlichen Einsatz in den folgenden Jahrzehnten.

Wichtige Meilensteine waren:

  • 1954: Erwerb weiterer Grundstücke für das Arial Bergmattenhof
  • 1958: Ersatz des Holzsteges durch einen Betonsteg
  • 1964: Einweihung eines neuen Spielfeldes (100 x 70 m; Platz 1)
  • 1969: Bau eines zweiten Sportplatzes
  • 1983: Einweihung eines neuen Trainingsplatzes (Platz 2)
  • 1984: Neue Nasszelle im Obergeschoss
  • 1985: Fertigstellung des modernisierten Hauptplatzes
  • 1986: Sanierung des Bolzplatzes (Platz 3)/ Bau Treppengeländer, neue Garage, Überdachung Rote Kreuz
  • 1988: Renovierung Kegelbahn
  • 1989: Bau von zwei Reservehäuschen / Dunstabzug, Renovierung Duschräume, Bau neuer Zimmer über dem DRK
  • 1990: Einbau Beregnungsanlage (Platz 1), Dachausbau, Bestuhlung
  • 1991: Renovierung Küche, Anschaffung neuer Rasenmäher (kürzlich verschrottet)
  • 1992: Heizung
  • 1995: Umbau Gaststätte Bergmattenhof (Lüftung, Tresen, Bestuhlung, neue Decke)
  • 1996–1997: Umbau Küche Mehrzweckraum, Fitnessraum, neue Schließanlage, Pokalvitrine Mehrzweckraum
  • 1998: Gänzliche Renovierung des Umkleidetraktes und teilweise des MZR, Fliesen, Malerarbeiten (überwiegend Eigenleistung), Renovierung Kegelbahn
  • 2001: Bau Garage Platzwart, neues Geschäftszimmer, Pflasterung Sportplatz, neuer Rasenmäher, Zimmer- und Gangrenovierung Bergmattenhof, Einbau Trennwand MZR
  • 2002: Brand im sportlichen Bereich und Bergmattenhof, gänzlich neue Elektroinstallation
  • 2003: Neue Hebeanlage
  • 2008: Einbau neuer Fenster im Gastraum Bergmattenhof sowie den Zimmeren
  • 2009–2010: Sanierung Terrasse Bergmattenhof, neue Bestuhlung, kleines Wasserspiel, Fassade von Bergmattenhof in Eigenleistung neu gestrichen
  • 2010: Gründung einer aktiven Frauenmannschaft
  • 2011: Sanierungsarbeiten Brandverhütung Auflage Landratsamt
  • 2012: Komplette Erneuerung der Flutlichtstrahler und Beregnungsanlage
  • 2012-2013: Sanierung Zimmer Bergmattenhof, Reduzierung auf 11 Zimmer inkl. Dusche&WC, Erschaffung einer Gemeinschaftsküche
  • 2014: Zimmervermietung an K&U
  • 2017-2018: Anschaffung Mähroboter
  • 2025: Versiegelung Wasserentnahme Brettenbach
  • 2025-2026: Komplettsanierung Dusche Kabine 4 inkl. neuer Abwasserpumpe; Einbau neue Hebeanlage
  • 2026: Anschaffung eines neuen Mähroboters für das Gesamtgelände; Installation Photovoltaik mit 29KWpeak; Umbau Küche BMH auf Elektro (Beseitigung der Gasleitungen); Einbau Klimaanlage Küche BMH, neue Bestuhlung und Tische Terrasse Bergmattenhof

Der Bergmattenhof

Ein bedeutender Meilenstein war der Bau des Vereinsheims Bergmattenhof. Die Planungen begannen 1967 unter Horst Millauer und Georg Bergmann. Nach intensiver Vorbereitung konnte 1970 mit dem Bau begonnen werden. Die offizielle Einweihung erfolgte am 11. März 1972. Der Bergmattenhof entwickelte sich zum Mittelpunkt des Vereinslebens und wurde bis heute laufend modernisiert und erweitert.

Vereinsführung

Die Entwicklung des Vereins wurde über Jahrzehnte von engagierten Vorsitzenden geprägt. Die Vorstände bis heute waren:

  • Emil Zimmermann (1951-1953)
  • Brosog (1953-1954)
  • H. Gehri (1954-1955)
  • A.Hiller (1955-1957)
  • Georg Bergmann (1957-1963)
  • Dietmar Huber (1963-1967)
  • Horst Millauer (1967-1973)
  • Georg Bergmann (1973-1983)
  • Bernhard Sorowik (1983-1993)
  • Klaus Wörmann (1993-1997)
  • Peter Rusch (1997-2009)
  • Markus Haberstroh (2009-2014)
  • Klaus Hess (2014-2018)
  • Thomas Diether (2018-2022)
  • Oliver Borris seit 2022

Jugend- und Vereinsarbeit

Die Jugendarbeit ist seit der Gründung ein wichtiger Bestandteil des FC Sexau. Über viele Jahrzehnte hinweg engagierten sich zahlreiche Jugendleiter und Trainer ehrenamtlich für die Förderung des Nachwuchses und vermittelten dabei nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch Werte wie Teamgeist und Gemeinschaft.

Dank dieses Einsatzes konnte der Verein eine starke Nachwuchsarbeit aufbauen und seine enge Verbundenheit mit der Gemeinde festigen. Von den ersten Jugendleitern der Gründerjahre bis heute wurde die erfolgreiche Arbeit kontinuierlich fortgeführt und bildet nach wie vor eine wichtige Grundlage für die Zukunft des FC Sexau.

Zu den Jugendleitern des FC Sexau gehörten:

  • Walter Kuhn (1951-1952)
  • Anton Marquard (1952-1953)
  • Albert Sillmann (1954-1955)
  • Fritz Rieser (1955-1957)
  • Wilhelm Spöhre (1959-1960)
  • Erwin Schwaab (1960-1964)
  • Karl-Heinz Trick (1964-1969)
  • Emil Blum (1969-1971)
  • Manfred Müller (1971-1973)
  • Karl-Heinz Trick (1973-1978)
  • Wolfgang Schrodi (1978-1979)
  • Helmut Bauer (1979-1982)
  • Klaus Schwald (1982-1991)
  • Michael Maurer (1991-1994)
  • Rolf Schurr (1994-1996)
  • Alfred Hiller (1996-1998)
  • Martin Wolfsperger (1998-2005)
  • Markus Haberstroh (2005-2007)
  • Edgar Gutjahr (2007-2015)
  • Oliver Borris (2015-2020)
  • Benjamin Betting (seit 2020)

Sportliche Erfolge

Die Historie des FC Sexau, jetzt als SG Sexau/Buchholz.

JahrMannschaftErfolg
20261. MannschaftMeister Kreisliga A, Aufstieg in die Bezirksliga
2026FrauenVizemeister Bezirksliga; Aufstieg in die Landesliga
20191. MannschaftMeister Kreisliga B, Aufstieg in die Kreisliga A
2016FrauenMeister SG Sexau-Buchholz Frauen Kreisliga A, Aufstieg
2015FrauenMeister SG Sexau-Buchholz Frauen Kreisliga B, Aufstieg
20131. MannschaftVizemeister Kreisliga B, Aufstiegsrunde
20051. MannschaftVizemeister Bezirksliga, Aufstieg in die Landesliga
20021. MannschaftVizemeister Bezirksliga, Aufstieg in die Landesliga
20022. MannschaftMeister Kreisliga B, Aufstieg Kreisliga A
20001. Mannschaft3. Platz Bezirksliga
19991. MannschaftVizemeister Kreisliga A, Sieger Bezirksligaaufstiegsrunde
19982. MannschaftVizemeister in der Kreisliga B
19961. MannschaftVizemeister Kreisliga A, Bezirksliga Aufstiegsrunde
19931. MannschaftMeister Kreisliga B
19781. MannschaftMeister Kreisliga B und Endspiel im Bezirkspokal
19772. MannschaftStaffelsieger zweite Mannschaft
19721. MannschaftMeister C-Klasse (heutige Kreisliga B) und Bezirksmeister

Fazit

Aktuell haben wir 395 Mitglieder, davon 136 in der Jugend:

Der FC Sexau hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1951 von einem kleinen Dorfverein zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen und sportlichen Lebens in Sexau entwickelt. Geprägt von Gemeinschaftssinn, Eigenleistung und ehrenamtlichem Engagement steht der Verein für die Förderung des Sports, die Jugendarbeit sowie den sozialen Zusammenhalt. Die Sportanlagen und der Bergmattenhof sind sichtbare Zeichen dieses besonderen Einsatzes und unterstreichen die Bedeutung des Vereins als Ort der Begegnung, Integration und gelebten Gemeinschaft.